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Kfz-Haftpflicht: Das müssen Fahrzeughalter wissen

Kfz-Halter sind dazu verpflichtet, eine Kfz Haftpflicht abzuschließen. Je nach Versicherung können die Leistungen dabei ganz unterschiedlich ausfallen. Bei Schäden, die bis in die Millionen gehen können, ist bei der Wahl der Police genaues Hinsehen geboten.

Die Kfz Haftpflicht ist Pflicht
Die Kfz-Haftpflichtversicherung ist für Fahrzeughalter Pflicht. Auch wer ein Leasingfahrzeug mietet, muss als Halter eine passende Police organisieren. Der Halter muss hierbei verschiedene Dinge berücksichtigen und etwa sicherstellen, dass die Versicherung alle Fahrer des Autos mit einschließt. Eine geeignete Versicherung übernimmt die Kosten, wenn der Unfallverursacher nicht für den Schaden aufkommen kann und steht dem Versicherten auch darüber hinaus mit Rat und Tat zur Seite.

Hohe Deckungssumme schützt vor finanziellen Ausfällen
Gegen höhere Beiträge bieten die meisten Versicherer höhere Deckungssummen an. Experten empfehlen Verträge mit hohen Deckungssummen abzuschließen, um auch im Falle von größeren Schäden abgesichert zu sein. Vor allem durch Krankenhausaufenthalte oder durch Gerichtsverfahren können schnell Kosten in Millionenhöhe entstehen.

KFZ_&_Haftpflicht

Eine gute Versicherung springt hier im Zweifelsfall ein und bewahrt die Beteiligten vor großen Ausfällen bis hin zum finanziellen Ruin.Bei einem Unfall wird die Haftpflichtversicherung allerdings zuerst prüfen, ob der Anspruch berechtigt ist. Im Falle von unberechtigten Ansprüchen wird die Kostenübernahme verweigert. Das gilt auch für die Kostenübernahme für den Unfallgegner, wenn dieser etwaige Ansprüche geltend macht. Notfalls strengt die Versicherung hierzu auch gerichtliche Maßnahmen an. Sind alle Voraussetzungen erfüllt, steht einer Kostenübernahme jedoch nichts im Wege. Die Kfz-Haftpflicht übernimmt je nach Situation einen Großteil der Kosten.

Kfz-Haftpflicht: diese Kosten werden für Unfallopfer übernommen

Im Falle eines Unfalls prüft die Versicherung, ob den Unfallopfern eine Entschädigung zusteht. Die Versicherung übernimmt unter anderem Schmerzensgeldzahlungen oder kommt für einen Verdienstausfall auf. Auch eine lebenslange Rente kann zu den Leistungen gehören. Ebenso werden Sachschäden übernommen. Muss das Fahrzeug repariert werden, springt die Police auch hier ein. Der Versicherer prüft in der Regel genau, welche Leistungen den Beteiligten zustehen - vorausgesetzt, es wurde eine ausreichende Deckungssumme vereinbart und der Kfz-Gutachter kommt zum Schluss, dass die Versicherung greift.Zu beachten: In bestimmten Fällen kann der Versicherer Geld vom Versicherten, aber auch vom Unfallgegner einfordern. Das ist beispielsweise dann der Fall, wenn ohne Führerschein gefahren wurde oder der Fahrer nicht der Fahrzeughalter ist. Auch bei Fahren im alkoholisierten Zustand kann der Versicherer die Leistung verweigern.

Von einem Fahren ohne Kfz-Versicherungsschutz wird in jedem abgeraten. Kommt es zu einem Unfall, muss der Fahrzeughalter die Kosten selbst übernehmen und darüber hinaus mit weiteren rechtlichen Schritten rechnen.

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