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Motorradversicherung

Motorradfahren ist neben Fußball eines der beliebtesten Hobbys in Deutschland. Wer sich ein Motorrad kaufen möchte, der muss sich auch mit Versicherungen beschäftigen. Hierbei gibt es eine spezielle Motorradversicherung. Denn nur wenn eine passende Kfz-Versicherung abgeschlossen wurde, lässt sich das Motorrad anmelden und fahren. Möglich sind unterschiedliche Arten von Versicherungen. Welche in Frage kommen und worauf es zu achten gibt, soll der folgende Artikel zeigen.

Motorradversicherung

Welche Arten der Motorradversicherung gibt es?
Beim Vergleich der Versicherung werden den Betroffenen immer wieder die gleichen Arten auffallen. Dabei handelt es sich um:

-> Haftpflicht
-> Teilkasko
-> Vollkasko

Arten der Motorradversicherung

1) Haftpflicht
Die Haftpflicht reicht bei Motorrädern oder älteren Bikes oft aus. Allerdings werden bei dieser Versicherung nur Schäden bis zu einer bestimmten Summe abgedeckt. Die überschrittene Differenz muss aus eigener Tasche gezahlt werden. Damit diese zusätzlichen Kosten vermieden werden können, braucht es noch eine weitere Kasko Versicherung. Außerdem kommt die Versicherung des generischen Unfallverursachers nur für einen unverschuldeten Unfall auf. Gleiches gilt für Beschädigung durch Tiere oder wenn man selbst der Verursacher war.

2) Teilkasko
Teilkasko oder Vollkasko machen insbesondere bei einem neuen Motorrad Sinn. Das gilt vor allem für die ersten 3 Jahre. Generell gilt: Je teurer ein Motorrad ist, umso mehr lohnt sich eine Vollkaskoversicherung. Teilkasko deckt alle Schäden ab, welche durch Naturgewalten entstehen. Dazu gehören:

- Hagel
- Sturm
- Schnee
- usw.

Auch bei einem Diebstahl oder Brand kann die Teilkasko genutzt werden. Etwas anders sieht es bei der Vollkasko Versicherung aus.

3) Vollkasko
Bei der Vollkasko Versicherung werden alle Schäden abgedeckt. Das gilt auch für die Schäden, welche selbst verursacht worden sind. Verglichen mit einer Teilkasko Versicherung müssen die Betroffenen jedoch wesentlich mehr Geld zahlen. Wer sich noch mehr absichern möchte, sollte unbedingt in passende Schutzkleidung investieren.

Wie lässt sich Geld sparen?
Der Beitrag bei einer Motorradversicherung berechnet sich ähnlich wie bei einer Autoversicherung. Allerdings gibt es hier keine Typenklassen. Je länger der Fahrer ohne einen Unfall fährt, umso niedriger ist die Versicherungsprämie. Generell entscheidend sind hierfür folgende Kriterien:

- jährliche Fahrleistung
- Leistung / PS
- Regionalklasse
- Alter des Versicherungsnehmers
- Erstzulassung

Wer diese Punkte beim Vergleich im Hinterkopf behält, kann einiges an Geld sparen. Zudem sollte man sich immer im Klaren sein, ob Teilkasko ausreicht oder ob es Vollkasko benötigt.

Fazit
Vor dem Abschluss einer Versicherung für das Motorrad sollten auf verschiedene Dinge geachtet werden. Zunächst einmal besteht ähnlich wie beim Auto die Pflicht zur Haftpflichtversicherung. Danach können die Betroffenen zwischen Teilkasko und Vollkasko wählen. Teilkasko empfiehlt sich für Personen, die etwas weniger fahren und über ein älteres Modell verfügen. Vollkasko eignet sich für teure Motorräder, die viel gefahren werden. Die Höhe der Versicherung richtet sich insbesondere an die Fahrleistung und Faktoren wie Kilometer und Erstzulassung.

Motorradversicherung Nettotarif