Next

Rechtsschutz

Rechtsschutz - Worauf muss geachtet werden?
Bei den Rechtsschutzversicherungen kommt es oft darauf an, was im Kleingedruckten des Betrages steht. Der folgende Artikel klärt auf, worauf beim Abschluss einer Rechtsschutz geachtet werden muss. Ärger mit Handwerkern, dem Vermieter oder dem Ex-Partner, Rechtsstreitigkeiten lauern im Alltag an nahezu jeder Ecke.

Rechtsschutz

Ein Prozess kann sich oft lange hinziehen und entsprechend teuer werden. Hier kann eine Versicherung in puncto Rechtsschutz den Verbraucher absichern. Oft decken die Versicherungsverträge allerdings nicht die gesamten Kosten ab, deshalb spielen die Details im Vertrag eine große Rolle.
Praktisch in allen Verträgen ausgeschlossen sind beispielsweise Erbrechts-, Familien-, oder Baustreitigkeiten. Die Policen sind oft sehr komplex aufgebaut. Versicherungen neigen oft dazu, eher nicht zu zahlen. Deshalb sollten einige Punkte vor Abschluss beachtet werden.

Das sind die wichtigen Kriterien

Anders als eine private Haftpflichtversicherung gehört die Rechtsschutzversicherung nicht zu den obligatorischen Versicherungen. Sie kann für bestimmte Bereiche, wie Mietrecht, Verkehrsrecht oder Privatrecht abgeschlossen werden, aber auch als umfassendes Paket. Wenn eine gerichtliche Auseinandersetzung nicht zu vermeiden ist und der Versicherungsnehmer diese verliert, zahlt die Versicherung für die Anwaltsgebühren und die Gerichtskosten. Oft gibt es allerdings auch günstige Alternativen zu den Rechtsschutzversicherungen, die häufig nicht gerade preiswert sind. Ein Beispiel für eine solche Alternative wäre der Mieterverein oder Gewerkschaft im Berufsleben.
Normalerweise ist die Rechtsschutzversicherung für die ganze Familie gültig, zumindest ist der Ehepartner immer mit in die Versicherung eingeschlossen. Auch nicht-eheliche Partner, die im selben Haushalt leben können in die Versicherung inkludiert werden. Kinder werden oft ohne Altersbegrenzung mitversichert.

Die Kündigung der Rechtsschutzversicherung
Der Versicherte hat stets das Recht auf eine außerordentliche Kündigung, wenn eine Erhöhung der Beiträge vorgenommen wird. Ansonsten beträgt die Frist für die Kündigung bei einer Vertragslaufzeit von einem Jahr in der Regel drei Monate. Bei einer Laufzeit von fünf Jahren kann zu Beginn des fünften Jahres mit einer Frist von drei Monaten der Vertrag gekündigt werden.

Beachtet werden muss, dass eine solche Versicherung kein Freifahrtsschein für ständige Auseinandersetzungen vor Gericht ist. Die Versicherer dürfen den Vertrag ebenfalls außerordentlich beenden, wenn innerhalb eines Jahres zweimal der Versicherungsfall eintritt. Es gibt sogar Versicherungsunternehmen, die sich dieses Recht bereits nach einem Versicherungsfall pro Jahr herausnehmen.

Sondertarife in der Rechtsschutzversicherung
Senioren, Singles, Beamte und Alleinerziehende bekommen von den Versicherungen häufig gesonderte Tarife. Allerdings sind dann oft auch die Leistungen eingeschränkt. Dennoch macht es Sinn, sich nach den speziellen Tarifen zu erkundigen. Der Beitrag kann oft auch dadurch gesenkt werden, wenn eine gewisse Selbstbeteiligung fixiert wird.

Der Ombudsmann
Kommt es zu einer Meinungsverschiedenheit mit dem Versicherungsunternehmen, kann ein Ombudsmann in Anspruch genommen werden. Dieser ist dafür da, einen Streit mit der Versicherung ohne das Involvieren des Gerichts zu schlichten. Jedoch kann dieser nur in Anspruch genommen werden, wenn der jeweilige Versicherer auch Mitglied der Schlichtungsstelle ist. Darauf sollte also in jedem Fall Wert gelegt werden.

Die Fristen
Die Zahlungen der Versicherung kommen nicht unmittelbar. Außerdem haftet die Versicherung nicht in Fällen, die schon bei Abschluss des Vertrages absehbar waren. Nur für die Fälle, die nach einiger Zeit nach Abschluss des Vertrages auftauchen, tritt die Versicherung ein. Üblich ist hierbei eine Wartezeit von circa drei Monaten.

Rechtsschutz jetzt über Versrabatt.de