Next

Unfallversicherung

Eine Unfallversicherung kann einzeln aber auch in anderen Versicherungen beinhaltet sein. Wird sie isoliert bei einem Versicherer abgeschlossen, ist sie eine freiwillige Versicherung. Sie kann aber auch als Pflichtversicherung auftreten, wenn sie beispielsweise innerhalb der deutschen gesetzlichen Unfallversicherung angesiedelt ist. Sie gehört dann zu einer betrieblichen Absicherung der Arbeitnehmer beziehungsweise Angestellter, die für die Arbeitgeber verpflichtend abzuschließen ist. Mit ihr sind sie dahingehend geschützt, dass jeder Unfall während der Arbeitszeit abgesichert ist.

Unfallversicherung

Dazu gehört übrigens auch der direkte Arbeitsweg. Mit direkt ist der Arbeitsweg definiert, der zwischen Arbeit und Wohnstelle liegt. Fährt hingegen der Mitarbeiter einen Umweg, um noch einzukaufen, zählt dies nicht mehr zum direkten Arbeitsweg. Diese Art der Versicherung ist verständlicherweise und beispielhaft in einem produzierenden Unternehmen, im Bauhaupt- und Nebengewerbe sowie in der Montage besonders wichtig. Denn während dieser Tätigkeiten gehen die Mitarbeiter ein besonderes Arbeitsrisiko ein. Ist ein Schaden entstanden, sollte dieser unbedingt und unmittelbar bei einem Betriebsarzt angezeigt werden.

Deckung der Unfallversicherung

Eine Versicherung für Unfallschäden deckt alle direkten ärztlichen oder diagnostischen Behandlungen ein, die nach einem Unfall notwendig werden. Auch die Folgekrankheiten, Invalidität und Tod sind mit ihr abgedeckt. In dieser Versicherung sind die versicherten Personen allerdings nur abgesichert und beziehen die Leistungen, wenn ein Unfall eintritt. Sie ist somit das Gegenteil einer Privathaftpflichtversicherung, die die Schäden der Personen abdeckt, die die Versicherungsnehmer verursacht haben.

Kraftfahrzeuge bedienen sich solcher speziellen Kfz-Haftpflichtversicherungen beispielsweise, die sehr wichtig und somit wie der Name bereits besagt verpflichtend sind. Denn die Schäden können beträchtlich sein, die durch Unfälle im Straßenverkehr entstehen können. Sie werden damit abgedeckt. Dem Beispiel weiter folgend: Die Unfallschäden der Verursacher, welche am eigenen Leib geschehen, sind mit diesen Versicherungen jedoch nicht abgedeckt. Lediglich die unschuldigen Verkehrsteilnehmer profitieren von dieser Absicherung. Hier setzen solche Unfallversicherungen beispielsweise an. Denn sie fragt nicht nach der Schuld, sondern deckt die Schäden dennoch ab, wenn sie passiert sind.Im Detail sind also Notfallversorgung, allgemeine Krankenhauskosten, Krankentransporte sowie anschließende Rehabilitationen im Versicherungsschutz. Aber auch die Folgekosten wie langfristige Krankheiten, leichte bis mittlere Invalidität, Berufsunfähigkeit, soziale Leistungen, Versehrtenrente oder auch Sterbegeld gehören im Detail zu solche einer Versicherung.

Aus den Umfängen werden ihre Wirksamkeit und Wichtigkeit ersichtlich. Die Versicherungsinteressen setzen sich somit aus dem Personenkreis zusammen, der diesen als Schutz für sich persönlich oder auch für weitere Familienangehörige haben möchte. Die Überlegungen zum Abschluss einer Unfallversicherung für selbstständige Berufstätige insbesondere für Einzelunternehmer sind besonders angezeigt. Das Risiko ist dann nochmals erhöht, wenn weitere Familienangehörige von jenem Einkommen abhängig sind.

Denn ein Unfall bedeutet oftmals einen Verdienstausfall, da in der Zeit der Genesung nicht gearbeitet und somit Geld verdient werden kann. Dieser kann mit solchen Versicherungen voll- oder zumindest teilweise kompensiert werden. Die Höhe der Leistungen definiert zugleich die Höhe der Versicherungsprämien beziehungsweise -raten.

Unfallversicherung zum Nettotarif